Was genau geschehen war, würde sie wohl nie wissen, fest stand allein die Tatsache, dass etwas geschehen war, das nicht mehr wieder gut oder rückgängig zu machen war, etwas Endgültiges, vor dem sie stets Angst und Achtung empfunden hatte, aber nicht gewusst hatte, wie es sich zutragen würde.
Grundlos wird Josef K. an seinem 30. Geburtstag verhaftet und verhört. Die Umstände sind grotesk, niemand kennt das Gesetz, und das Gericht bleibt anonym. Die "Schuld", erfährt Josef K., hafte ihm an, ohne dass er dagegen etwas tun könne. Verbissen, aber erfolglos versucht er, sich gegen die zunehmende Absurdität und Verstrickung zu wehren, schlägt jede Warnung vor weiterer Gegenwehr in den Wind und wird schließlich ein Jahr später vor den Toren der Stadt exekutiert.
Die zentrale Thematik dieses 1866 erstmals erschienenen Romans kreist um zwei Pole: die zerstörerische Leidenschaft zum Spiel und die Qual einer komplizierten Liebesbeziehung. Zunächst will Aleksej Iwanowitsch am Spieltisch nur seine ruinöse Finanzlage verbessern, aber wie der berühmte Autor selbst erliegt er der Faszination des Rouletts. Als ihm schließlich seine heimliche Liebe Paulina ihre Zuneigung gesteht, kann er den eingeschlagenen Weg nicht mehr verlassen. Er verliert die Geliebte, die erkennt, dass sie gegen die "Poesie des Spiels" ohnmächtig ist.
Die Handlung spielt in der westfranzösischen Provinzstadt Alencon. Sie schildert den Kampf dreier Bewerber um die Hand der 42-jährigen Rose-Marie-Victoire Cormon, der reichsten Erbin der Stadt.
1953, auf der Höhe seines Ruhms, reiste Hemingway, der passionierte Großwildjäger, mit seiner Frau Mary für ein halbes Jahr nach Kenia. Hemingways fast wie ein Roman zu lesende Berichte aus dem Nachlass zeigen ihn in seinen Lieblingsrollen als Großwildjäger, Frauenheld, Säufer und Liebhaber Afrikas.
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